kfz
August 2015
VW Jetta



Optisch ist er nicht der Hammer, wir nennen ihn den Pummel - auf dem Bild oben sieht er sogar noch richtig gut aus - aber er hat einen der oberen Plätze im Brot-und-Butter-Segment inne und ist ein Kombi (Wurscht, dass hier in den USA Kombis nicht so angesagt sind). So fährt sich quasi also ein Einstiegs-Golf; ganz schön ‚rough’. Aber wir wollten ganz bewusst auf Ballast und Kosten, nicht jedoch auf etwas Stil und wenigstens oberflächlicher Solidität verzichten. Den Spagat hat VW ganz gut hingekriegt.
Für den Mehrpreis des TDI waren wir nicht bereit, so blieb nur der 2.5L 5-Zylinder Benziner. Der 1.8L 4-Zylinder Turbo als beste Option ist leider erst seit 2015 verfügbar. Aber nicht zuletzt Dank unserer neuen Fahrweise erreichen wir Verbräuche, die wir mit unseren Autos in den US bisher nie gesehen haben. Locker über 30 mpg (um 7L/100 km) sind immer drin.
Für mich stösst die Sitzergonomie allerdings an ihre Grenzen, ohne die Sitzschienen vorne anzuheben war keine zufriedenstellende Sitzposition zu finden. Aber Jana kommt gut klar, und die Jungs und viel Gepäck sind auch sehr gut aufgehoben.
Das Auto hat hier und da eine kleine Beule, aber an den 20000 km Laufleistung habe ich keine Zweifel, nachdem ich es auf dem Lift von unten gesehen habe. Alles wie neu, selbst nach 4 Jahren. Wahrscheinlich hat er irgendwelchen ‘Snowbirds’ gehört, die ihn nur alle halbe Jahre genutzt haben – wir haben ihn aus Florida “importiert”.
Und für die Optik, na ja, Scheiben getönt sowieso, dass muss schon wegen der Sonneneinstrahlung sein, und die Räder noch bündig mit der Karosse. Der Audioanlage ist nicht wirklich zu helfen, da würde nur ein Komplettaustausch helfen, ich habe es daher bei einem Subwoofer belassen (hatte noch einen 12 Zöller vom Volvo übrig).




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