offspring

Felix - Zwei Jahre


Zwei Jahre.
Um, die Zeit, schon wieder.


Soviel gelernt, soviel erlebt.
Zähnchen bekommen und Laufen statt Krabbeln. Die ersten Wörter und ein paar mehr Haare. Essen selber Löffeln und aus dem Becher trinken. Und und und.

Diese Erinnerungen sind zwar nur Momentaufnahmen, aber gerade deswegen sind diese Aufzeichnungen ja so wichtig.

Felix ist jedenfallls eine kleine Plaudertasche. Einige seiner Besten:
* Ballumbom = (Luft)Ballon
* Gludscheten = Glühwürmchen
* Mochatat = Motorrad
* Liebebelle = klar
* Flederdausmaus = auch nicht viel zu raten, aber
* Abadau = Hubschrauber, was wohl nicht so leicht zu erkennen ist und was ganz anderes ist als
* Badadau = Weintrauben, wer hätte das gedacht


Regelmässige Arztbesuche lassen heraus: Felix ist grösser als neunzig Prozent seiner Altersgenossen.

Der Winter 2004 in Michigan war, wie man so sagt, ein richtiger Winter.

Wir haben Freude an seiner Freude an Büchern. Mitunter kann sich Felix eine Viertelstunde lang eines seiner Lieblingsbücher durchsehen (und zwanzigmal Bagger rufen, wenn er wieder einen entdeckt hat).

Ganz so strikt war es natürlich nicht, aber das erste Jahr schien Felix nur zu futtern und zu wachsen, während im zweiten plötzlich Ausbildung auf der Tagesordung stand.


Während unseres Umzuges nach Indiana haben wir eine Zeitlang in einem Appartment gewohnt.

Tantrum und Meltdown. Viele Ratgeber geben viele Erklärungsversuche. Einiges hat geholfen. Durch mussten wir trotzdem alle gemeinsam:

Wie viele seiner Altersgenossen feährt Felix voll ab auf (und mit) Thomas & Friends (The Tank Engine). Und Thomas muss überall mit hin. Als sich aber immer mehr Choo Choo Trains und "Woagen" dazugesellten, fielen sie ihm immer wieder aus seinen kleinen Händen und er musste lernen, sich zu beschränken.

Eine Zeitlang ging ohne seine morgenliche Video session gar nichts. Aber das hat sich nach einem Viertel Jahr von allein gegeben. In seinem Rocker macht es sich Felix aber nach wie vor gern bequem.

Zoobesuche waren immer anstrengend, aber auch ein Heidenspass mit ihm.

Felix' Appetit ist nach wie vor ungebremst und unvoreingenommen. Suppe mag er gern, auch ein Frühstücksei, dass er immer erst anpussten muss, Spinat-Käse-Pizzzaaa, Apfel, und Nudeln aller Art. Auch "Gummichen" (Gummibärchen, keine richtigen allerdings) kommen ihm manchmal in den Sinn. Und, und, ... es gibt kaum etwas, was er nicht mag, besonders wenn es von unseren Tellern kommt.

In unserem Backyard kann er sich austoben. Meistens will er natürlich eh mithelfen, woran wir gerade arbeiten: Da kann ich dann den Karton mit Nägeln wieder einsammeln oder Jana die Treppe ein weiteres mal fegen.

Auf dem Grundstück wachsen Brombeeren. Felix hatte schnell raus, dass das was Feines ist: "Bomaman flücken"

Und bei der nächsten Gartenschlauch-Aktion haben wir das T-Shirt weggelassen...

Erst wollte Felix nicht, dann bekam er nicht genug von seiner Sonnenbrille.

Auf den Indiana Dunes am Lake Michigan hat er uns gezeigt, wo es langgeht.

"Nur Gucken, Felix, nicht anfassen..."

In seiner Day Care, in die er im Schnitt drei Mal die Woche geht, gefällt es ihm nach wie vor sehr gut. Immer kommt er mit etwas Gebasteltem nach Hause. In seinem Zimmer befestigen wir seine Werke regelmässig an einer Magnettafel.

Die Tage sind länger geworden mit Felix. Als Langschläfer geht er nicht gerade durch und wir hängen gern am Abend noch ein bischen länger 'rum, so stellt sich Schlafmangel ein. Am Wochenende aber sind die "zusätzlichen" Stunden recht willkommen. Geht mehr weiter.

Seinen Geburtstagskuchen gab es jedenfalls in Herrgottsfrühe...



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