offspring
September 2011

Felix - 8 Jahre


Felix ist acht Jahre.
Und steht mit beiden Füssen in seiner Welt. Manchmal müssen wir Felix zu seinem Glück zwingen, aber er weiss ziemlich genau was er will und kann. Die grössten Schwierigkeiten bestehen meistens noch darin, ihn aus seiner Welt in die Realität zurückzuholen, zum Hausaufgaben machen zum Beispiel.
Und natürlich probiert er viel aus, was aus Erwachsenensicht der blanke Unsinn ist, den Fussball ans Haus zu knallen zum Beispiel.


Wir gestehen uns ein, mit den Jungs eigentlich mehr Zeit verbringen zu wollen, aber rückblickend hatte Felix mit sich und seiner Familie wieder ein gutes Jahr.

Felix geht nun schon in die zweite Klasse und die Schule macht ihm nach wie vor Freude. Er hat seine Freunde und Kumpels und ist im sozialen Bereich kein Vergleich zu uns in diesem Alter.
Jana geht einmal die Woche in seiner Klasse aushelfen und auch da bekommt sie bestätigt, dass unsere diesbezüglichen Sorgen unbegründet sind.

Viele sind es beileibe nicht mehr, aber bevor wir das letzte Jahr Revue passieren lassen, trotzdem wieder erstmal seine nicht verlorengegangenen Besten:
* speaking of Rübe - Denglisches Jargon
* legoriffic - terrific Lego

Wenn wir also schon mal bei Lego sind und auch wenn die von ihm geforderte dauernde Aufmerksamkeit angstrengend sein kann, seiner Begeisterung für Lego können wir uns nicht entziehen.

Also, beginnen wir mal von vorn. Vor einem Jahr sein Skateboard zum siebten Geburtstag war ja eine Zeitlang das Grösste. Mit seinem Freund Aditya haben wir manchen Samstagvormittag den Skatepark aufgesucht. Sein Ehrgeiz war gross genug, so dass er nach einiger Zeit auf dem Brett stehend rollen konnte.

Keine Frage, der Herbst haben wir wieder in vollen Zügen genossen.
Wir machten auch Ausflüge in die nähere Umgebung und natürlich wieder in den Indianapolis Zoo.

Felix verbringt das letzte Mal Halloween mit seinem Freund Aditya. Im Frühjahr zieht seine Familie mit ihm nach Singapur.

Bücher und Videos regen die Phantasie an und immer hat Felix eine Idee für eine Bastelei auf Lager.

Überhaupt beginnt Felix auf sein Äusseres zu achten. Jetzt kämmt er sich zuweilen in einer bestimmten Art und auch Haargel fand schon mal seine Bestimmung.

Ohne Kinder wären der Schnee und Weihnachten nur halb so eine Freude.
Und wir halten es wie jedes Jahr: Heiligabend kommt der Weihnachtsmann und am darauffolgenden Morgen finden die Jungs Geschenke von Santa Claus.

Unser Teich war gut zugefroren. Felix' Eislaufstunden haben sich ausgezahlt, er war Feuer und Flamme.

Der Jahreswechsel ist auch die Zeit für unsere jährlichen Familienporträts - und von wegen immer der Kleine.

...was uns nicht hindert, uns auf den Frühling zu freuen.

Mit seinem Bruder Henry hat es Felix auch nicht immer einfach, umgekehrt natürlich genauso. Und gerade am Wochenende, wenn wir eigentlich nach dem Mittagessen gerne ein wenig Ruhe im Haus haben möchten, drehen beide auf.
Aber wir müssen Felix es auch hoch anrechnen, dass er Henry gerne einbezieht und ihm etwas beibringt. Manchmal kommt er einfach besser an bei Henry als wir.

Die Ostereiersuche ist nach wie vor etwas besonders Besonderes im Jahr.
Ich habe mich diebisch gefreut, als es so geklappt hat wie ich es mir vorgestellt hatte: das Verstecken, Finden und Bergen des Überraschungskorbes auf der Insel.

Dieses Jahr habe ich jede freie Minute und manchen Urlaubstag mit dem Baumhausbau zugebracht. Den Sommer haben wir also grösstenteils zu Hause verlebt. Die Bilder reflektieren typische Szenen.

An den Ausflug zu Lori's Farm erinnern wir uns gerne. Besonders von den Küken war Felix ganz angetan.

Und wir wissen gar nicht mehr genau wie es kam, aber plötzlich hat Felix mit in Henry's Zimmer geschlafen. Das ging eine ganze Weile recht gut, auch mussten wir unsere Musik am Abend nicht mehr so leise halten, aber irgendwann haben sich die beiden gegenseitig nicht mehr gut einschlafen lassen und wir mussten die "alte Ordnung" wieder herstellen. Bevor es aber noch soweit war, haben wir endlich mal die schon lang von Felix und seinem Freund Ethan gewünschten Sleep-over organisiert, mit dem Ergebnis von drei schlafenden Boys in Hennys Zimmer.

Natürlich konnten und wollten wir es ohne ein paar Tage am Lake Michigan nicht aushalten. Für einen neuen Reisepass mussten wir ohnehin nach Chicago.
Am See haben wir diesmal für die Bequemlichkeit ein Cottage in New Buffalo mit fünf Minuten Fussweg zum See gemietet.
Und eigentlich müssten sich seine Schwimmstunden schon ausgezahlt haben und wir könnten es auch mehr forcieren, aber Felix wird schon noch schwimmen lernen - spätestens wenn Henry es ihm vormacht.

Mitte August ging die Schule wieder los. Klar, ein bischen aufgeregt war Felix schon; am ersten Morgen habe ich ihn ins Gebäude begleitet. Seitdem ist es, als ob es nie anders gewesen wär.
Und auch wenn wir bisher immer pünktlich waren, sein Frühstück zu Hause hat Felix dafür nie sausen lassen müssen.

Geburtstag. Wie im vorletzten Jahr war wieder ein Transformer auf seiner Torte angesagt.
Keiner hat sich gelangweilt, die Jungs und (seine Freundin) Graecen hatten ihren Spass.
Bezeichnend übrigens: alle essen, Felix baut...

Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit Felix.



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