offspring

Henry - Ein halbes Jahr


Life is good.


Ein halbes Jahr ist um, und es gibt gar nicht soviel zu berichten. Ich meine, Henry ist unser zweites Kind, prinzipiell haben wir "alles schon einmal durch", was nicht heissen soll, dass es weniger spannend ist. Aber da sind wir auch schon beim Vergleichen, was wir ja eigentlich nicht tun wollen, aber nun sei es einmal erlaubt. Der Hauptunterschied für Henry besteht in einem viel aktiveren Umfeld. Da stürmt und lärmt Felix durch's Haus, da schleicht die Katze unter dem Tisch, da kommen Kinder zu Besuch. Er ist demzufolge sehr aufgeweckt - aber auch abgelenkt, in der Nacht scheint er manchmal mehr als am Tage zu essen.

Balance in unserer Aufmerksamkeit, das Vermeiden von Bewertungen, besonders in Felix' Beisein, sind uns wichtig.


Eine Zeitlang hat Henry jeden uneingeschränkt angelächelt. Später hat er dann schon unterschieden zwischen bekannten und fremden Gesichtern. Aber immer wenn sein Blick nach Rundumblicken auf uns trifft, geht ein Lächeln über sein Gesicht, wir nennen ihn dann den Freundlichen. Beim abendlichen Umziehen auf dem Bett lässt er sich immer leicht zum Giggeln bringen.

Sehr erfreut waren wir über sein Anklammern beim Tragen. Während wir Felix nur mit ausgereiteten Armen, egal bei welcher Gelegenheit, in Erinnerung (und Videos als Beleg) haben, war das Tragen mit Henry kein Problem, zumindest bis kurz bevor er ein halbes Jahr wurde, dann war damit Schluss, komplett. Insofern sind wir uns über unsere Erinnerung, ob das bei Felix nicht auch so war, nicht mehr ganz sicher.
Ein paar neue Sachen haben wir ausprobiert, am Ende blieb nicht viel davon übrig (ausser ein paar netter Bilder).

Wie auch Felix ist Henry eher feingliedrig und lang für sein Alter. Achtundsiebzig Zentimeter wurden beim Halbjahres-Check gemessen. Zähne hat er noch keine, über die Haare reden wir erst gar nicht. Aber seine langen Wimpern kompensieren alles.

An dieser Stelle auch ein Ereignis mit Happy End: seine Leistenoperation im Alter von einem Monat. Routineoperation, ging alles glatt, Gedanken machten wir uns natürlich trotzdem. Das Aufwachen hat sich gezogen, aber wenigstens konnten wir ihn noch am selben Tag wieder mit nach Hause nehmen.

Können's nicht helfen, Bildergalerie.

Ich hatte ja gehofft - mehr zum Spass - aber seine Augen blieben, was heisst blieben, ja verstärkten ihr Blau.

In mancher Hinsicht und praktischen Dingen profitiert Henry natürlich von unseren mit Felix gewonnene Erfahrungen, der Gnade der späteren Geburt, aber am Ende ist unser Henry unser Henry.



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