offspring
Februar 2010

Henry - Zwei Jahre


Henry's Babyzeit war schnell vorbei.
So hat er kurz vor seinem zweiten Geburtstag auch aufgehört einen Mittagsschlaf zu machen. Gerade mit seinem grossen Bruder ist die Welt für ihn einfach viel zu spannend, als dass er Zeit mit Schlafen verwenden wollte. Zuweilen schlief er im Auto wegen Ermüdung ein, aber das waren eher Ausnahmen.

Dann rufen wir uns mal in Erinnerung, warum er immer so am aktiven Leben hat teilhaben wollen.
Wie gesagt, mit Beginn des zweiten Jahres konnte er stehen, unsicher natürlich, aber eifrig bei der Sache. Damit ging natürlich erst richtig die Post ab.

Das Osterfest war eine gute Zeit. Henry wusste zwar nicht so richtig, worum es ging, war aber ganz dabei.


Und jetzt fängt er auch an, feine Sachen von sich zu geben, hier die Auswahl:
* Pfe - Töpfe
* mine - mehr (Essen, immer in Verbindung mit typischer Handbewegung)
* Ebej - Airplane
* Tai - Eisenbahn
* Tauwas - Thomas, The Tank Engine
* Bati - Berti (der Bus in Thomas The Tank Egine)
* Malos - Marshmellows
* leina! - Alleine (bitte)
* auf hörn!! - nur echt mit Zornesröte und guter Pause zwischen den Wörtern
* Dadu Dadu - Tatü Tata
* Tucha - Handtuch
* Hocka - Hocker
* Lall - Ball (mit anderthalb dann unmissverständlich "Ball")


Gerangel auf der Frühlingswiese. Am liebsten mit Felix.

Henry schnappt im Grunde ja alles von Felix auf und imitiert ihn bei jeder Gelegenheit.
Beim Schmökern gibt es wenig Differenzen, aber hin und wieder muss Felix dann halt auch mal Baby Einstein mit anschauen.

Zu köstlich, der kleine Mann mit den grossen Töpfen. Die Küche hält ja sowieso einige Überraschungen bereit. Ist ja auch schliesslich der Platz, wo es den Nachschub gibt bzw. geben sollte.

Na ja, der Sommer ist für uns alle da und Platz am Strand war auch noch.
In seiner Suppenschüssel gefiel es Henry gut. Hätte nicht viel gefehlt, und er wäre darin eingenickt.

Und es lässt sich leider nicht vermeiden, manchmal stürzt schon für einen noch so kleinen Menschen die Welt ein und es läuft nicht alles so, wie dieser es sich vorgestellt hat.

Dreimal die Woche für jeweils vier Stunden geht Henry zu "seinen Kindern", zu Children's Morning Out (CMO), eine von einer Kirche unterhaltene Kindertagesstätte. Auf dem Aussenspielplatz ist er am liebsten - nach dem Big Room. Ein paar Unfallberichte hat Henry schon eingeheimst, aber er ist offensichtlich hart im Nehmen.
Das In-die-Händeklatschen hat Henry sich bei den Lehrern abgeguckt. Hat er zu Hause eine Zeit lang gemacht, wenn er Aufmerksamkeit haben wollte.

Unsere geliebte Herbstzeit.
Rehbeobachtung aus dem Wohnzimmer, wunderliche Kürbisse und gemeinsame Wanderungen in der Umgebung.

Im November wurde es noch mal warm für ein paar Tage.
Grund genug für einen gemeinsamen Tee auf der Terasse.

Weihnachten.
Schnee, Räucherduft und Kerzenschein - und Schokolade.

Weil er gelernt hat, dass sie dann aus ihrem Versteck kommt, hat Henry eine Zeitlang das Katzenfutter geholt wenn er mit der Mallory spielen wollte. Inzwischen holt er das Futter aber auch wenn sie Laute von sich gibt: "Melly Hunger hat."

Die obligatorische abschliessende Porträtserie:

Die Zeit bis zu Henrys zweiten Geburtstag verging schnell.
Gut, dass er einen grossen Bruder hat, der ihm mit dem Geburtstags-Lego hilft.
Bei der Kerze haben wir dann alle mitgepustet.

Alles Gute für das neue Lebensjahr, Henry.



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