offspring
Februar 2017

Henry - Neun Jahre


Unser Henry. Wir haben es ja schon oft gesagt: So verschieden von uns, so anspruchsvoll, so erfrischend.
Weiter auf seinem guten Weg in Riesenschritten. In der Schule hat sich Henry mehr als behauptet. Er ist nicht auf den Kopf gefallen und hat ein feines Gespür für Untertöne. Bei aller ’Fuzziness’ ist Henry zutiefst rational und verabscheut Unterforderung. Und für ihn unsinnige Anstrengungen lehnt er genauso ab, was natürlich aus Elternsicht nicht immer auf Zustimmung trifft, nehmen wir zum Beispiel das Schwimmenlernen oder Violine-Üben. Hausaufgaben nicht zu machen war dagegen nie ein Thema für ihn. Das läuft wie am Schnürchen - Einsicht in die Notwendigkeit.

Die ersten Bilder nach seinem achten Geburtstag sind zu Ostern entstanden. Wie immer hat der Osterhase ein paar Leckerli auf der Insel im Teich versteckt. Und wie immer bemühen wir das Kanu. Spaß muss sein.




Aber auch sonst hat sich der Osterhase nicht lumpen lassen.

Habe den Jungs gezeigt, wie man aus Papier und Pappe wunderschöne Flappen und Schilde machen kann.

Noch relativ frisch aus Schweden zurück nutzen wir die seltenen Gelegenheiten zum Wandern, also bevor es zu warm wird. Im Brown County State Park natürlich.

Und Juni ist Glühwürmchenzeit.


Und Ende des Monats und vor dem Massenansturm im Juli sind wir in Petoskey am Lake Michigan.

Es war halt noch nicht sehr warm, gerade wenn der Wind ging. Egal, sammeln wir halt Petoskey Stones - kein Wunder, dass die Hose rutscht.
Und Lagerfeuer und Fackeln gehen immer.

Ohne weitere Worte.

Anfang August ging die Schule wieder los, für Henry nun die dritte Klasse.

Mitte September feiert die mexikanische Community in der Stadt. Wir holen uns was zum Essen nach dem Kids Sale und treffen Ms Belon, Felix’ Spanischlehrer, mit ihren Töchtern, mit Fernanda als Henrys Klassenfreundin.

Henry hat sich in einige richtige Leseratte entwickelt. Bücher verschlingt er regelrecht. Man möchte kaum glauben, welche Anfangsleseschwierigkeiten er mal hatte.

Ende September, Anfang Oktober waren Janas Eltern und Tante zu Besuch. So manches Mal grillern wir und machen ein Lagerfeuer.

Halloween wird von beiden Jungs entgegengefiebert. Wir laufen bekannte Nachbarschaften ab. Ein Typ fährt immer was auf. Zuhause stellen die Jungs ihre ausgehöhlten, ausgeleuchteten Kürbisse unters Vordach.

Zum Plätzchenbacken laden wir diesmal Henrys Freundinnen aus seiner Klasse zu uns nach Hause ein. Zwischen Backen und Zuckerguss ist Zeit, um im Backyard Hasche zu spielen.

Wir verausgaben uns später natürlich noch für ein paar mehr Plätzchen. Auf das Ergebnis sind wir alle stolz.


Knusperhäuschen waren natürlich auch noch angesagt.


Die Weihnachtsüberraschung war wirklich eine solche, Henry hat sein eigenes Tablet von den Grosseltern bekommen. Das Ständchen über Skype war seine eigene Idee.

Viel Gelegenheit hatten wir nicht, also haben wir sie genutzt, Henry und Felix für ein paar Stunden in Paoli ihre Skifahrkünste erproben zu lassen. Jana und ich haben die Zeit auch gut rumbekommen.

Ich habe diesen Winter ein paar Bäume umsägen müssen. Wenn er schon fragt, lasse ich Henry natürlich mit ran ans Abästen.

Damit ist das Jahr schon bebildert. Bevor wir aber zum Geburtstag kommen, natürlich noch die abschliessende Portraitserie.

Zu seinem Geburtstag hat Henry wieder seine Freundinnen aus der Klasse eingeladen, Fernanda und Miyu. Kaffe und Kuchen gab’s im Baumhaus.

Felix’ Meerschweinchen waren auch ein Hit. Eine Woche später dann noch feiern mit Ethan, Graecen und Cooper.

Alles Gute und Liebe für das neue Lebensjahr.



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