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Toronto/ Niagara Falls
November 2002 (Thanksgiving)


Im Bus zu schlafen wird nun langsam zu kalt, so sind Staedte-Besuche angesagt, in diesem Fall Toronto.


Auf dem Hinweg haben wir die lange Route suedlich des Lake Erie genommen, vorbei an Cleveland und Buffalo.

Keine Ahnung, warum trotz eigentlich vorhandener Wintergewoehnung, Allradantrieb, und ABS als Standard massenweise Autos aller Art bei den ersten Schneeflocken jenseits der Strasse enden. Zugegeben, der Schneesturm war ordentlich.

Jedenfalls haben wir nach einer doch anstrendenden Fahrt zunaechst Station an den Niagara-Faellen gemacht - weswegen wir ja die suedliche Route gewaehlt hatten.

Es war gut, alte Vorstellungen ueber unberuehrte Natur und ein Schauspiel ohne Gleichen mit Hilfe aktueller Bilder aus dem Netz beizeiten ueber Bord zu werfen. Das ganze Umfeld zubetoniert, mit bunten Lichtanstrahlungen verkitscht und die Faelle sowieso dezimiert, weil ein Grossteil des Wassers ja durch Turbinen geleitet wird. Daher: Konzentration auf’s Detail…

Schw… kalt war’s, weil soo feucht. Deshalb haben wir uns die Horseshoe-Falls auf kanadischer Seite dann nicht noch extra gegeben.

Und weiter nach Toronto = "T'ronna", particularly Americans pronounce all the o's: Toe-ron-toe

Einzug im Marriott gleich neben der 'sagenhaften' Shopping-Meile Eaton Center mit 300 shops. Der offizielle Zimmerpreis soll 450 CND betragen. Dank priceline-dot-com kamen wir mit 42 USD aus.
Blick aus dem Hotelzimmer

Am ersten Abend erstmal eine Enttaeuschung: Kaffee in der City war nicht mehr zu kriegen, alles in der Naehe und unter dem Label "Starbucks" hat schon um neun dichtgemacht. Na gut, haben wir halt Fernsehen geguckt: “Everybody loves Raymond”.

Am naechsten Morgen Fruehstuecksbuffet bis zum Abwinken.

Gegen elf sind wir dann endlich in die Stadt losgekommen. Stadt(er)leben war nicht schlecht, hat uns aber auch nicht umgehauen, Chicago war besser.

Ein Highlight war natuerlich der CN Tower. Ein ‘99er Reisefuehrer sagt: “It is still the tallest freestanding structure in the world”, ueber 550 m hoch.
Die Aussichtsplattform mit Glasboden…
...liegt auf 350 m Hoehe.

Fuer den “dizzy trip up” haben wir uns die blaue Stunde ausgesucht:
“The view is the thing”

Danach Schluchtenbummel. Unter anderem:
Gallaria of the BCE building:

Was auch unser Eindruck war:
“Today’s Toronto has a population of striking diversity.”
Deshalb war am naechsten Tag Chinatown angesagt: Soll die groesste Community auf nordamerikanischem Kontinent darstellen. Markttag - wir lassen mal ein paar Bilder sprechen: