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Ludington Statepark, Michigan
Herbst-Meer-Kanu-Trip


Genug des Darbens. Auf, ans Meer. Hinein in den Herbst. Und fuer ein Wochenende die Malerarbeiten vergessen.
Das Wetter der letzten Wochen hat uns immer wieder was vorgespielt. Nachdem es kurzzeitig ueber Nacht in Richtung null Grad ging, wurde es wieder warm, und kaum ein Tag verging ohne atemraubenden Sonnenaufgang.

Felix war gerade sechs Wochen alt, Milch ist immer dabei und das Kanu hatte auch lange kein Wasser gesehen. Der Ludington State Park versprach uns den Lake Michigan, endlosen Strand, einen schicken Leuchtturm, einen See zum Paddeln und Herbstfarben. Uebernachtung mit Fruehstueck liess uns die Sorge um kalte Naechte und sonstige Umstaende vergessen.

Sonnabend frueh bezeiten los waren wir so gegen Mittag vor Ort. Felix hat gut durchgehalten und uns unterwegs sogar vor einem Ticket bewahrt. Auf dem Standstreifen stehend konnte ich die Kamera gerade noch wegpacken, als auch schon der Officer fragte, ob wir Probleme haetten. Na ja, mit einem Neugeborenen auf dem Ruecksitz war ich um eine Antwort nicht verlegen – wofuer er volles Verstaendnis hatte und uns ziehen liess.

Im Statepark haben wir gleich mal den Kinderwagen ausgeladen und sind die Duenen entlang zum Leuchtturm geschlendert.

Unterwegs wollte Felix wieder was essen, also ab in die Duenen...

Bis zum Leuchtturm waren es eineinhalb Meilen. Eigentlich nicht weit, aber wir sind schon gar nicht mehr gewoehnt sowas.

Am Strand treiben wir dann lustige Spielchen.
...in einem Jahr haben wir Felix seinen auch dabei.

Der Blick vom Leuchtturm offenbart neue Perspektiven.

Von Meer, Sand und Sonnenschein koennen wir gar nicht genug haben.

Am naechsten Morgen wartete das Kanu auf mich...

Windboeen liessen mich kaum eine gerade Spur auf dem Hamlin Lake ziehen. So habe ich mich in den Lost Lake verschlagen.

Ein Blick auf die Uhr liess mich zum Fruehstuecksbuffet eilen.
War eine angenehme Atmosphaere. Bach wurde gespielt und die Bagels haben geschmeckt.

Nun ja, dann schauen wir mal, wo der Indian Summer in dieser Ecke ist:

Schliesslich zog es uns noch mal ans Meer. Die Silver Lake Dunes lagen quasi auf dem Nachhauseweg.

Der Tag war aber auch superb. Der Regen der vorangegangenen Nacht hat die (ohnehin klare) Luft gereinigt. Und der Wind trieb auch die letzten Wolken fort. Wasser und Himmel bildeten eine scharfe Trennlinie.

Felix ging es auch gut. Im Tragegestell ruhend und unter der Fliessjacke verborgen hat ihn die Aussenwelt nicht sonderlich interessiert.

Wir schauten uns derweil mal noch ein wenig um.

Ueber Schleichwege ging’s aber dann doch irgendwann auf die 31 und damit wieder nach Hause.



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