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last update July 2005

Kouchibouguac National Park

“If you can’t pronounce “Kouchibouguac” you are not alone. “Koo-she-boo-gwack” is a Mi’kmaq word meaning “river of the long tides”.
Here, the land is flat and the tides flow inland several kilometres.”



Die Transmission bedurfte einiger Zuwendung und verlangte eine Auszeit. Wenigstens haben wir es fuer die Zeit der Reparatur vom Perce Rock kommend auf diesen schoenen Flecken Erde geschafft, wo aus urspruenglich geplanten drei Naechten am Ende sechs wurden. Aber das hatte sehr viel Gutes. Wollte sich doch waehrend der ersten Woche die gesuchte Ruhe und Gelassenheit nicht so richtig einstellen – die besuchten Orte gaben das einfach nicht her – schien hier ploetzlich alle Zeit der Welt vor uns zu liegen.
Die Tage sahen entsprechend aus: „Arbeiten“ mit dem ersten Licht mit selten einer Menschenseele zugegen, dann Fruehstueck in Familie, gemeinsame (Rad-)Wanderungen entweder bis Mittag oder erst nach dem Mittag, zeitiges Abendbrot am Lagerfeuer (meistens frische Forelle), und nicht zu spaet ins Bett.

Eigentlich bietet Kouchi wenig spektakulaere Landschaft. Aber Zeit, das heisst Gelegenheit, und Wetter waren meine Freunde. So verlangt der Luxus (und eigentlich das Geheimnis und der Quell der Freude), die selben Orte mehrere Male zu verschiedenen Zeiten zu besuchen, wieder nach Aufteilung: die "Kellys Beach and More"-Section sowie "The Bog (Das Hochmoor)".


Kellys Beach and More


Kellys Beach


Kellys Beach war unser erster Anlaufpunkt im Kouchibouguac NP. Am Nachmittag angekommen, stand die Sonne noch hoch genug fuer den Strandbesuch.
Der Ozean war natuerlich eiskalt, an Baden war also nicht zu denken. Fuer Felix haben wir uns daher in die Lagune verzogen. Und da ging die Post ab. Er war gar nicht zu bremsen.

Munter ist er in das Wasser gehastet. Wir mussten ihn immer wieder stoppen.
Das unvermeidliche Aufhoeren ging dann jedoch nicht ohne Gejammer... aber das war es wohl wert.


"The only thing as watching a sunrise is watching a sunset in reverse", Edgar Allen Poe

Zweimal bin ich vor Tagesanbruch zum Strand gezogen...


Aber so war das an diesen klaren Morgen am Meer: Die Sonne ist ploetzlich da, man hat eine halbe Minute fuer Stimmung, dann knallt auch schon das Licht. Bis auf Voegelbeobachtung fand ich dann nicht mehr viel.

Aber die Minuten vor Sonnenaufgang sind mitunter die schoensten. The "Belt of the Venus“, the band which is sandwiched between the Earth’s shadow and ordinary blue sky - war an einem Morgen ziemlich beeindruckend.
Lange Belichtungszeiten und eine leichte Brise...


Das besonders Schoene an diesen morgendlichen Sessions jedoch war, zum Trailer zurueck zu kommen und Felix noch schlummernd vorzufinden...
...und zu erleben, wie er innerhalb einer halben Minute aufdreht.


Salt March

Die Vorraussetzung fuer einen erfolgreichen Besuch der Salt March war ein ausgeschlafener Felix:
...um gemeinsam die Board Walks zu erkunden.

Wir genossen die klare Luft und sammelten Blaubeeren im Wald...
...und Felix kuemmerte sich um alles andere.


Soviel zum Meer und zur Lagune.
Auf ins Moor.


Ach ja, die Transmission. Weil die hiesige Arbeitsstunde weniger als die Haelfte der Detroiter ausmacht, hat der Motor auch gleich noch ein wenig Wartung abbekommen.



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