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last update July 2005

Kouchibouguac National Park
The Bog


Das Beste am Kouchi: das Hochmoor.

Die paar Kilometer vom Campground bis zum Moor waren am besten mit dem Fahrrad zurueck zu legen. Vom Parkplatz ging es durch einen – in der Daemmerung – fast stockfinsteren Wald, bereits Teil des Schauspiels, bevor der Blick ueber das riesige Moor schweifen durfte.
Bei Tageslicht betrachtet eine relativ unspektakulaere Landschaft, habe ich dort dennoch eine der schoensten ’sessions’ erlebt. Dreimal war ich in der Morgendaemmerung auf dem Bord Walk und dem Aussichtsturm unterwegs, in der Hoffnung einen Elch zu sehen. Dreimal wurde ich enttaeuscht.
Zwar hat die tiefstehende Sonne schoen „gespitzelt"...
...aber mehr als ueberaus zahlreiche und dreiste Mosquitos waren nicht zu erhaschen.

Aber an einem der Morgen bot sich ein fantastisches Naturschauspiel.
Nebel war aufgezogen...

Zunaechst konnte ich aber so richtig nichts anfangen. Mir war schon klar, dass sich hier etwas nicht Alltaegliches bot, aber ich kriegte erstmal kaum ein Bild hin und wurde etwas unruhig. (Noch bin ich nicht so satt, dass ich auf's Bilder machen verzichten kann.)
Aber ploetzlich sprang der Funke. Ich goennte mir keine Ruhepause. Zeit fuer Histogramm und Review blieb keine. Die sich so schnell aendernde Szenerie verlangte einfach immer wieder das Ausloesen - und Standortwechsel. Freude an der Arbeit pur. Selten sind so viele gute Bilder innerhalb so kurzer Zeit entstanden.

Schliesslich brach auch die Sonne durch:

... und alles ertrank foermlich im Licht. Schoene Ausblicke ergaben sich natuerlich zunaechst vom Turm.

Aber die Sonne stieg schnell hoeher - und ich wieder runter vom Turm - doch der Nebel hat sich lang gehalten. So lang, dass ich mich am Ende ganz 'exhausted' fuehlte.



Aber auch nach unten gerichtete Blicke wurden belohnt (Und das nicht nur an besagtem Morgen).

huge sponges – neither land nor lake


Dieses Moor hat inzwischen wohl eine Schichtdicke von sechs Metern und damit ein Alter von vielleicht 4500 Jahren erreicht. Niedriger pH-Wert und Sauerstoffmangel lassen es kontinuierlich in den umliegenden Wald hineinwachsen. Feuchtigkeit erhaelt es nur durch Regen und Luftfeuchte, die kleinen Teiche haben keine Verbindung zum Grundwasser. Es heisst: es legt sich quasi selbst ein.
Das fehlende Element in diesem Bild: ein Elch.


Und, eh ich es vergesse: eine spruehende Sternschnuppe an einem der besagten fruehmorgendlich-erfrischenden Fahrradfahrten zum Moor – zum Anfassen nah. (Dieses Bild nur zur Erinnerung an den Morgen - ohne Schnuppe...).


Kouchi was great! The elements have greatly cooperated.

However...


See ya at Hopewell



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