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last update February 2006
Chicago
Mai und Juli 2005


Memorial Day Weekend: Grund zum Reisen.
Felix soll ein paar vernueftige Moebelchen und wir ’non-american’ Lampen fuer unser neues Haus bekommen, bei den Indiana Dunes waren wir ohnehin lange nicht mehr – auf zu IKEA in Chicago also.
Der Besuch bei IKEA war ausgiebig. Bis auf das wichtigste, Felix’ Bett, haben wir auch alles bekommen :-). Halb so tragisch, so richtig in die Stadt und auf die Wolkenkratzer haben wir es diesmal wieder nicht geschafft, „muessen“ also sowieso noch mal hin.
Aberrrr, die Duenen waren gut. Haben wieder mal im Springhouse Inn genaechtigt, und von dort war es nur einen Katzensprung zum Lake Michigan.
Und endlich - nach dem Arbeitswechsel und dem Umzug - wieder mal in meinem Element: Am Strand Warten auf den Tag. Das Licht war goldig, und dass von den Duenen aus Industrie zu sehen ist, hat mich nicht wirklich gestoert. Das Gewicht des Rucksacks in den Beinen, Wellengeplaetscher, die Morgenfrische waren genug Anlass zur Freude. Die wenigen Bilder waren denn auch eher zur Uebung.
Meine Blicke gingen dabei vorrangig auf die Duenen. Als ich dann aber wieder mal den Blick uebers Wasser gleiten liess, hat mich wie der Schlag getroffen. Die im Dunst versunkenen und fuenfzig Meilen entfernten Wolkenkratzer Chicagos flammen ploetzlich wie Fackeln aus dem Wasser.
Sekunden nur, dann loeste sich der Zauber langsam auf.
Here comes The Shot:



Appetit gestillt - und Hunger verspuert.
Fruehstueck war gut. Felix hat die Leute fuer sich eingenommen. Eine Ehre fuer den, der sein ’blanky’ haben darf.
Dann aber nichts wie an den Strand.
Das Wetter war superb und barfuss in Sand und Wasser war eine Wonne.

Die Zeit verging wie im Flug, gegen Mittag ging’s zurueck ins ’rural Indiana’.


Beim Besuch im Juli (Felix' Bett...) haben wir uns etwas mehr Zeit fuer die Stadt genommen. Einen Nachmittag sind wir die Haelse reckend durch Downtown gegurkt, ueber die Bruecken geschlendert und gegen Sunset auf dem Sears Tower (vierhundertundvierzig Meter) gelandet.

In der blauen Stunde haben wir uns bei Starbucks fuer die Rueckfahrt ins Hotel eingedeckt, Felix hat sich nichts aus Schlaf gemacht.

Heimreise am naechsten Tag.



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