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last update May 2006
Twin Swamp
Indiana, April 2006 - Ostern

So, dann wollen wir mal wieder.
Zu Ostern ging's in die suedwestlichste Ecke Indianas. Am Grenzfluss zu Kentucky, dem Ohio River, ist der wohl einzige sich in Indiana befindliche Zypressen-Sumpf zu bewundern. Nicht besonders gross, dafuer alleine haette es sich eigentlich nicht gelohnt, aber der Ausflug in neue Gefilde und in den Fruehling hat allemal Spass gemacht. Die Kamera ist ein paarmal zum Zuge gekommen und fuer Felix haben wir immer wieder mal den Osterhasen kommen lassen.
Wir hatten fuer zwei Naechte reserviert, aber nach einem Tag hatten wir schon "alles gesehen", und freuten uns noch auf einen Fruehlingstag zu Hause.

Die Fahrt dauerte nur ein paar Stunden.
Auf der Hinfahrt kurz vor Evansville fanden wir in einem Amish Buffet Schnitzel wie zu Vor-Wendezeiten.
Bevor wir im Motel abgestiegen sind, haben wir uns gleich mal auf zum Sumpf gemacht. Das Gebiet kennt sicher kaum jemand (zumindest wusste keiner meiner Kollegen davon) und so konnten wir uns wieder allein tummeln.
Felix hat uns ueberrascht, wie er munter die Boardwalks entlang gespurtet ist, ohne uns wirklich aus den Augen zu verlieren - zumindest solange, bis es ihm zu warm wurde, dann mussten wir ihn tragen, ein T-shirt wollte er ja nicht anziehen...

Felix airborne

In dieser Ecke war der Fruehling doch schon weiter als bei uns zu Hause, der Red Bud stand in voller Bluete und die Baeume waren schon ziemlich gruen. Die Medien berichteten von Rekordtemperaturen.
Der Sumpf selbst war interessant, aber leider nicht sehr ausgedehnt.


So eine Nacht im Motel mit Fruehstueck ist auch mal wieder ganz lustig. Da wir ja quasi nach wie vor ohne TV leben, haben wir uns mal wieder so richtig schoen jeden Mist reingezogen.

Am naechsten Morgen habe ich mich wie gewohnt zeitig auf die Socken gemacht. War aber nicht soviel los, als dass ich nicht zum Frueckstueck wieder zurueck gewesen waere.


Auf dem Rueckweg haben wir in New Harmony, einer der ersten Siedlungen in Indiana, eine Pause eingelegt. Mit Felix sind wir durch ein bereits in den zwanziger Jahren angelegtes Labyrinth geduest. Der kleine Mann hat sich, wenn es eng wurde, einfach unter den Bueschen durchgeschmuggelt.
In der Mitte der Anlage stand ein "Tempel", wir konnten Felix nicht davon abbringen, alle Fenster zu schliessen (?).

Den Rueckweg haben wir ueber Bloomington verlegt, um bei Borders Magazine zu schmoekern und uns jeder seinen Lieblingskaffee zu goennen, waehrend Felix am 'Thomas Table' fuer zwei Stunden beschaeftigt war.

Ostersonntag: Ueberraschungen verstecken und finden...



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