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created August 2006
Sleeping Bear Dunes
Lake Michigan, July 2006

Fuer eine Woche ans Meer - unser geliebter Lake Michigan. An die Sleeping Bear Dunes im Norden der unteren Halbinsel Michigans fuehrte unser allererster Trip in den USA ueberhaupt. Das war im Februar 2002 und wir waren ein wenig aufgeregt, uns das erste Mal unter diesem so amerikanisch blauem Himmel ueber die Interstates mehrere hundert Meilen und Stunden von unserem damaligen Zuhause weg zu bewegen. Wir hatten Bed&Breakfast gebucht und die teilweise mit Neuschnee bedeckten Duenen quasi fuer uns alleine. Damals sagten wir uns, dass wir unbedingt nochmal wiederkommen muessten. Waehrend unserer vier Jahre in Michigan haben wir es noch oft an den Lake geschafft, nie wieder jedoch zum Schlafenden Baer. Diesmal nun verlangte es uns wieder nach etwas mehr Ruhe und wir haben die zusaetzlichen Meilen in eine Woche an der National Lake Shore investiert.

"Long ago, in the land that is now Wisconsin, a mother bear and her two cubs were driven into Lake Michigan by a raging forest fire. They swam and swam, but soon the cubs tired and lagged far behind. Mother bear finally reached the opposite shore and climbed to the top of a bluff to watch and wait foer her offspring. But the cubs drowned. Today Sleeping Bear, a solitary dune in Michigan overlooking Lake Michigan, marks the spot where mother bear waited. Her hapless cubs are the Manitou islands." Chippewa Indian legend

Das ist uns nun schon einige Male passiert, aber der erste Abend vor Ort hatte es wieder in sich: Da hatte sich der Anreisetag und damit die Stimmung eingetruebt, aber dann zog nur ein Gewitter durch und verschaffte uns goldenes Licht und - einen Regenbogen.
Zu Beginn am Strand hing also noch der Dunst hing in der Duenenlandschaft, die obere Sandschicht war regenfeucht, aber auf ging's zur ersten Moevenjagd. Die Sandalen waren schon laengst zurueck gelassen...
Gar nicht lang, und es taten sich erste Risse in der dichten Wolkendecke auf.
Felix hat sich dann erstmal ordentlich ausgetobt. Vielleicht hat er doch was von der Fussballweltmeisterschafft mitbekommen...
Und auf der Fahrt ins Hotel noch mal Regen und den satten Regenbogen:

Der naechste Tag war wieder etwas truebe. Gute Gelegenheit, rauszukriegen, ob es noch die guten Cherry Fritters in der Baeckerei an der Hauptstrasse gab. Gab es - und fuer Felix einen "twinkle little star".

Der Abend wurde dann noch sehr versoehnlich. Felix hatte Spass in seiner riesigen Sandkiste. Lustig anzusehen, wie er zwar gern im Sand spielt, aber sich die Haende nicht sandig machen moechte. Aufzustehen, ohne sich abzustuetzen, gelang nicht immer...
Wir hatten Freude an ihm und ganz einfach an den Elementen.

Und dann kam noch Jim, der Ranger, eine freundliche Plaudertasche.

Der Cottonwood Trail am naechsten Morgen war mein. Nebel hing in den Wiesen und den Duenen.
Und da sind wir nun in der Hauptsaison unterwegs und ich begegne keiner Menschenseele...

Aber dann, nach dem Fruehstueck am Strand, da tummeln sich die Familien und der Sand wird knapp.
Aber irgendwann war's erstmal genug und Hunger und Muedigkeit gewannen die Oberhand.

Ein Nachmittag musste nochmal fuer eine Exkursion herhalten: Sleeping Bear Point und Empire Bluffs.
Felix haette gesagt:
What's that?
Ghost forest

Auf den Bluffs, vierhundert Meter ueber dem See, versank die Sonne hinter diesem.
Und weil mir schon beizeiten das Wasser ausgegangen war, wurde die Aktion mit Griffen ins Sixpack belohnt.

Die Tage klangen aus mit exzellentem Badewetter. Die Badebucht am Morgen des letzten vollen Tages war praktisch wellenfrei. Fuer ein paar interessante Lichtbrechungen musste ich schon 'ran...
Und wenn ich nicht die Kamera in der Hand gehabt haette, haette ich mich gleich ins Wasser fallen lassen...

Felix war auch wieder sehr angetan.


Wir haben die Duenen schon wieder in Planung. Es ist einfach zu schoen dort. Vielleicht klappt's im Herbst nochmal.



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