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created August 2007
Death Valley, November 2006
Einstieg - oder Abstieg (?)


"In 1849 emigrants bound for California’s gold fields strayed into the 120-mile-long basin, enduring a two month ordeal of “hunger and thirst and an awful silence”. One of the last to leave looked down from a mountain at the narrow valley and said, "Good-bye, Death Valley”. The name has endured since."


"Death Valley is the largest National Park south of Alaska and is known for extremes.
It is North America’s driest and hottest spot and has the lowest elevation in the Western Hemisphere."


Death Valley also.
Schon lange davon getraeumt, schon einmal verschoben, diesmal wahrgemacht.
"A landscape photographer's dream of airy wilderness furnished with tinted mudtone hills, wind-sculptured sand dunes, twisting canyons, green oases, and table-flat stretches of sand and gravel."

Sommerliche hundertdreissig Fahrenheit moechte ich schon auch noch mal erleben, aber fuer einen ersten ausgedehnten Besuch haben wir uns die Zeit um Thanksgiving Ende November herausgesucht mit der Aussicht auf Temperaturen um die zwanzig Grad Celsius.

Warum ist Death Valley so trocken und heiss?
"Mountains to the west capture rainfall from storms before it can reach Death Valley. A series of moisture trapping ranges repeats this rain shadow effect to make the valley extremely dry.
The valley’s enclosing mountain recirculate hot air and keep it from dissipating at night."

Year to Date waren nicht mehr als einskommavier Zoll an Regen gefallen. Und den Jahreshoechstwert von hundertsiebenundzwanzig Grad Fahrenheit (ueber fuenfzig Grad Celsius) gab es am sechzehnten Juli.
Unsere Tagestemperaturen bewegten sich um die einundzwanzig Grad Celsius, das Nachts fielen die Werte bis auf sechs.

Death Valley ist also an erster Stelle Stein- und Salzwueste.
Da haelt es keiner so ohne weiteres lange aus.

Aber natuerlich ist Wueste ja nicht gleichzusetzen mit "nix los". Neben Formen, Farben und Licht gab es auch andere Ueberraschungen: Wir hatten jedenfalls noch nie zuvor was von Scotty’s Castle gehoert. Keine Bezeichnung fuer ein Naturwunder, sondern tatsaechlich ein Castle, ein Retreat Fantastisch.


Ein fruehes Aufstehen wird durch die Zeitzonenverschiebung erleichtert. Jana behauptet, ich haette keinen Morgen ausgelassen.
Einmal bin ich jedenfalls zeitiger vom Morgenausflug zurueckgekehrt – fuer ein gemeinsames ausgedehntes Fruehstueck in der Lodge.
So richtig konnten wir anfangs die durch die Temperaturen verursachte Suggestion von Sommer nicht mit dem fruehen Einbrechen der Dunkelheit in Einklang bringen. Aber somit hatten wir Zeit fuer Felix seine Zubettgehzeremonie und gelegentliches Bilderueberspielen.

Das Dach ueber dem Kopf hatten wir in Stovepipe Wells - ausgebucht um diese Jahreszeit. Es gibt bessere Plaetze, aber es war zentral gelegen mit den Duenen "vor der Nase".


Und die taegliche Versorgung mit Eis am Stiel war ja schliesslich auch nicht zu verachten.

Felix fand sein Glueck in den Canyons. Da ist er gekrabbelt wie ein Weltmeister und fuer uns hiess es nur in Deckung gehen wenn er unablaessig Kiesel in die Luft befoerdern musste.


Wie immer in der US Nationalparklandschaft faszinieren die Ortsbezeichnungen: Devil’s Golf Course, Zabriski Point, Badwater, Ubehebe Crater oder Devil’s Corn Field.
Denn mal los.

Nur eines noch. Zur ueblichen Gliederung haenge ich diesmal noch ein Extra-Kapitel mit „Valley Moods“-Pictures 'dran.
Saving the best for last.



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