reisen
created June 2007
Death Valley, November 2006
Sand Dunes


Manche meinen, dass allein die Duenen einen Besuch im Death Valley wert sind. Nun ja, wenn man an den Lake Michigan denkt oder an die Great Sand Dunes im gleichnamigen National Park, dann relativiert sich das wohl.
Ich meine, schoen sind sie alle Mal und der Kontrast zum harten Gestein ist reizvoll - und ausserdem: Gelegenheit macht Bilder.


Wie immer muss eine Extra-Meile hingelegt werde, um Fusspuren aus dem Weg zu gehen - es sei denn, man hat Windunterstuetzung, doch davon spaeter.

Natuerlich bin ich wieder in aller Fruehe los, zweimal glaube ich. Besonders gegen Ende des Urlaubs war dann das Aufstehen aber doch nicht mehr so einfach - aber doch immer entschaedigend.

Und ich weiss nicht, wo dass noch hinfuehren soll, diese Unruhe, dieses Hin- und Hergerissensein zwischen Verweilen wollen und der Suche nach geeigneteren Standorten, aus Furcht etwas zu verpassen. Ich war jedenfalls voll ausser Atem.


Das Licht hat mich gut beschaeftigt.
Und auch die Handhabung des Kamerazeugs verlangte Aufmerksamkeit. Am Tag zuvor hatte ich ja erst im Devil's Cornfield eine Kamera in der Sandkruste versenkt.
Aber ich wurde das Gefuehl nicht los, dass auch die eben noch leichte Brise nicht mehr das war, was sie eben noch war. Bekanntermassen kann so ein Sonnenaufgang ein leichtes Lueftchen verursachen, aber das hier wurde immer staerker. Ich wurde vollkommen eingerieselt und hatte mit mir zu kaempfen, ueberhaupt noch ein Bild zustande zu bringen.
Aber wie immer ist der Drang nach Bildern groesser als das Schutzbeduerfnis.


Und so schnell wie sich der Wind erhob, so schnell legte er sich ueberraschenderweise auch wieder. Ich wollte gerade neue Station beziehen, um die Sandfahnen mal so richtig auf's Korn nehmen zu koennen, da war der Spuk bzw. Zauber auch schon wieder vorbei.
Zumindest blieb ein wenig mehr Ordnung zurueck.



Das auch Felix viel mit Sand anzufangen weiss, wissen wir ja inzwischen. Was lag also naeher als an einem spaeten Nachmittag...




Und Dank Felix haben wir noch an exponierten Stellen interessante Muster in der sonst unter dem Sand verborgenen Schlammkruste entdeckt.



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