reisen
Store Mosse Nationalpark
Mai 2013



“You never know what nature will bring, it is often a pleasant surprise.”


Der Frühling 'is not my favorite time of the year'. Aber irgendwas müssen wir ja mit den in Europa üblichen Maifeiertagen anfangen.
An Plätzen wie dem Moor macht das Licht die Musik. Vielleicht würden wir ein paar Zugvögel sehen. Auch die Wettervorhersage verhiess nix Schlechtes.

Unser Kittlakull vom Vorjahr steht nicht mehr zu Verfügung. Für die zwei anderen Lokalitäten im Park ohne Strom und fliessend Wasser meinen wir nicht fit genug zu sein. Hotel im Värnamo fällt aus, man berechnet ja gerne alles pro Person anstelle pro Zimmer. Aber dann hatten wir Glück mit einem wunderbaren, mit EU-Geldern renovierten Bauernhaus gleich in der Nähe des Parks.


Aber schön der Reihe nach.
Die dreistündige Anfahrt haben wir mit einem IKEA-Restaurantbesuch aufgelockert.
Nach der Zimmerbelegung blieb noch Zeit für einen Abendausflug. Henry hatte allerdings wie so oft beizeiten keine Lust mehr, ein Bein vor das andere zu setzen.

Jana hat Felix und mich, die wir vorausgelaufen waren, aber noch auf dem Aussichtsturm besucht, gerade noch rechtzeitig, um einen Blick auf die durch die Marsch flüchtenden und dabei wild Wasser aufspritzenden Elche zu erhaschen.

Mittsommer ist ja nicht mehr in weiter Ferne. Die Tage sind schon extrem lang. Ohne Uhr verlieren wir schnell das Zeitgefühl. Es wurde schon spät, aber ein Dinner beim Chinesen war noch angesagt.

Wie gesagt, das Haus war Klasse. Besonders das Schlafen unter dem Dach, die Kinder dabei ein jeder wie in einer Koje mit Ausguck. Sehr gemütlich alles und bei der Einrichtung nicht geknausert.


Mit der Erfahrung vom Vorabend haben wir für den nächsten Tag versucht, einen etwas kürzeren Rundweg auszusuchen.
Ist uns aber nicht wirklich gelungen :)

Gruppendynamik, stille Momente, Frühlingsgefühle, Fotos, Kraniche, Jause - vielleicht in der Reihenfolge und sich wiederholend - kennzeichnen die nächsten drei Stunden.
War zwar lang, aber ein wirklich toller Rundweg.

Nach Kaffee und Kuchen, Besorgungen sowie Pizza sind Jana und ich noch mal allein für einen Sprung auf den Turm. Der Wind ging heftig, aber die Sonne brach nochmal schön durch den Abendhimmel.

Mit ein paar Schweden sind wir ins Gespräch gekommen: Ob wir auch den weissen Elch gesehen hätten? Also doch! Vom Haus aus hatte ich nämlich eindeutig zwei Elche und ein weises Tier in "Elchform" im Wald verschwinden sehen. Ich wollt's aber nicht glauben...
Weiterhin stellte sich heraus, dass die guten Leute sowohl schon in Dresden als auch auf der Bastei waren. Kleine Welt.

Wieder eine gute Nacht gehabt und selten haben wir unseren Henry so aufgeräumt aufwachen erlebt.


Nach dem Frühstück und vor der letzten Tour begleite ich Felix zu seinen Kühen. Die hatten es ihm angetan.


Für die Lupinien war dann auch noch mal Zeit.


Wie gesagt, vor der Abreise noch eine letzte Tour. Es war frisch, aber das Wetter hielt.

Dank Jani ist mir auch manch Detail nicht entgangen.



Für die Kaffeepause auf der Rückfahrt machen wir wieder Halt bei Ikea...



zurück zur Reisehauptseite