Juni 2014

Skuleskogen










In the end, it’s not going to matter how many breaths you took,
but how many moments took your breath away.

Shing Xiong





Wir wussten, dass das Wetter nicht berauschend sein würde, also waren wir froh, dass es zum einen nicht so arg wurde, zum anderen war es dann leichter zu nehmen.

"This multi-faceted national park on Sweden's highest stretch of coastline is famous for its stunning views. But first prize for stupendous scenery must go to the magnifcient Slattdalsskrevan, a ravine so deep that people walking along it looks like ants from above. From inside the ravine, the sheer rock faces rise up into a narrow slit of sky. The perfectly parallel walls and murky light create a dungeoun-like atmosphere."
National Parks of Sweden



Die Fahrt zum Nationalpark nahm einen halben Tag in Anspruch und verlief zügig. Wir hätten also noch an diesem Abend in den Park zur nächstegelegen Hütte wandern können.
Anderseits war das nicht planbar und wir hatten auch so eine gute Zeit auf einem Campingplatz ausserhalb, haben das Naturum besucht und noch lange auf dem Spielplatz Dodge Ball und Wipe Out gespielt.

Über Nacht fing es schliesslich an zu regnen. Aber bis wir am nächsten Morgen unser Zeugs und unsere Gedanken beisammen hatten, hatte es weitgehend aufgehört.



Über den Südeingang gehen wir's an.



Zeitige Pausen und Erfrischungen hielten die Jungs bei Laune.



Der Weg führte oft über die bequemen Bohlen.



Die Schlucht war das interessanteste Stück des Wegs. Wir hatten einen guten Abstand zu anderen Wandergruppen erreicht und die Schlucht lange Zeit für uns.



Von der Aussicht sahen wir einen ganz schönen Trubel unten bei der Hütte am See.



Aber ein paar Nachfragen ergaben, dass wir die einzigen Übernächter sein wollten.



Später am Abend kamen noch mal ein paar junge Kerle, aber die haben sich dann einen Platz irgendwo im Wald gesucht. Inzwischen hatte wieder ein leichter Regen eingesetzt. Wir heizten ordentlich ein.



Die Jungs haben sich eine Zeitlang gut beschäftigt.



Ich schlich mich derweil davon und genoss die friedliche Stille draussen.



Die Hütte am See liegt dermassen idyllisch, ich war froh dass wir hierher gefunden haben.



Wir spielen Mau-Mau.



Mein Plan ging fast auf. Der furchtlose Henry wollte natürlich mit mir ins Wasser. Ihm war es dann zwar zu kalt, aber Felix fühlte sich herausgefordert und hat es allen gezeigt. Zwischen den insgesamt drei Eintauchgängen an diesem Abend haben wir uns in der Hütte kurz aufgewärmt.



Wie sich herausstellt, kann man doch tatsächlich zuviel einheizen. Nach dem Baden war es genau das richtige, aber zum Schlafen in den oberen Betten war es reichlich warm. Der Mittsommer tat sein übriges, so dass ich noch ein paar Mal des Nachts draussen rumgestromert bin.



Zeitig waren Jana und ich am nächsten Morgen munter. Die Jungs aber schlummerten noch wie die Murmeltiere. Wir sanken zurück in die Schlafsäcke und taten wir es ihnen ungewollt gleich. Weit nach neun erst waren wir alle wieder ansprechbar. Sehr erholsam.

Ein Nebel verstärkte die aufgeräumte Stimmung.



Dann tauchten schon wieder die ersten Wandergruppen auf. Ein dauerhafter Regen setzte ein und wir entschieden uns, den Rückweg anzutreten.



Frisches Wasser gabe es zuhauf.



Leider mussten sich die Jungs auf dem Rückweg zu sehr in die Haare kriegen. Das hat die Stimmung etwas getrübt.

Aber besinnen wir uns auf die Schönheiten der Natur. Satte Farben im Nieselregen.




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