reisen
Norwegen
Juli 2014



Wir machen mal Schluss, Zeit für die Rückreise.
Die Strecke hinter Mo Richtung Schweden ist fantastisch, was man so im Vorbeifahren sieht. Wenn wir nicht den bei der Abfahrt entdeckten Platten gehabt und ich nicht das Gefühl gehabt hätte, gegen zu viele Widerstände gegen diesen Vorschlag anrennen zu müssen, hätten wir hier gleich noch eine Nacht einlegen, und die Reparatur am nächsten Tag im Ort vornehmen lassen müssen. Aber es war Sonntag, also weiter.

Ostsee
Wir machen es bis nach …. an der Hohen Küste und beziehen Quartier. Der Platz ist nur spärlich belegt, großzügig und ruhig. Klar barfüsseln wir ohne lange zu überlegen über Sand und Kienäppel zum Strand.
Nicht lang und Felix und Henny entdecken die kleinen Fische im Wasser und ebenso schnell haben sie einen in der Hand. Sehen wie kleine Stichlinge aus. Die Jungs sammeln sie im Eimer.
Henry setzt sich in den Kopf drei Stück zu essen. Gebraten sind sie so wie sie sind und mehr als schnell und Henry lässt es sich schmecken.

Am nächsten Tag kümmern wir uns erstmal um den platten Reifen. Die anderen drei sehen ja auch nicht mehr besonders aus, ich hole die Erlaubnis bei ALD ein, und so kommt gleich ein neuer Satz drauf.

Der Nachmittag ist wieder goldig und wir schwimmen eine Runde und diesmal schaffen die Jungs es, fünf Fischlein zu fangen.

Wir haun sie wieder in die Pfanne. Irgendwie muss diesmal aber was schiefgegangen sein, jedenfalls verzieht Henny plötzlich das Gesicht, es schmeckt ihm nicht, auch ein Stachel hatte ihn gepickt. Wir versuchen die Stimmung zu retten. Hinter vorgehaltener Hand aber verarbeiten Jana und ich immer noch unser Wechselbad der Gefühle aus Entgeisterung, Besorgnis und dem Losprustenwollen.

Zu später Stunde beenden wir emotional den Urlaub. Nochmal am Strand stecken die Jungs die Beine ins Wasser, hängen an der Zipline und erzählen, was sie alles zu Hause wieder alles machen wollen.


Bis nach Södertälje ist es nicht mehr weit am nächsten Tag. Auf Arbeit liegen vor mir noch ein paar ruhige Tage, bevor die Masse der Kollegen aus der Sommerpause zurückkehrt. Ich genieße die Unbekümmertheit dieser Zeit und vorfreue mich auf den nächsten Trip.

Sehr nette Story zum Schluss. Vom Campingplatz bei Oslo waren es ein paar Gehminuten zum See. Ich war noch nicht in Fotografiermodus, zu schade eigentlich, denn die Jungs haben im Gegenlicht wunderbare Bilder abgegeben. Aber noch besser waren die Himbeeren entlang des Weges und dass damit verbundene Erlebnis: Wir hatten alle noch Beeren in den Händen, Henry blieb etwas zurück, als uns ein alter und, nun ja, etwas verwahrlost erscheinender Herr entgegenkam, dem Henry doch nicht etwa eine Beere abgab und ein „Tusen Tack“ dafür erntete.



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