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Fertörakos, Graz, Cesky Krumlov, Berlin, Löbau, Dessau, Leba
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Einleitung
September 2014

Es war von Anfang an klar, dass wir mindestens einmal unsere Zeit in Schweden für einen Besuch in Graz nutzen wollten. Und bei der Gelegenheit natürlich auch am Neusiedlersee und in der Tschechei Halt machen. Klar, Familie auch noch, so war die Strecke nicht schwer auszumachen.
Dank der Grosseltern kamen Felix und Henry wieder zu extra Ferien und Jana und ich zu lang ersehnter Zweisamkeit. Dabei waren wir natürlich hin und her gerissen. Gern hätten wir zuweilen die Jungs in Graz dabei gehabt und ihnen unsere Freunde vorgestellt und auch ein bisschen anderes Ausland gegönnt, aber letztlich sind wir sicher es so herum richtig gemacht zu haben.
Ein wenig war der Trip wie eine Zeitreise, vor dreizehn Jahren sind wir in die USA gegangen, aber manches und manche haben sich überhaupt nicht verändert, Graz war ein vielfaches Dejavu.
Für die Anreise, das war klar, nutzten wir wieder die Fähre über die Ostsee.
Hmm, die AVL war auch schon mal besser.

Von Kiel aus wären wir eher und schneller in Löbau gewesen, aber wir wollten uns die Fahrt quer durch Schweden nach Göteborg sparen, was besonders auf der Rückreise anstrengend sein kann, und sind von quasi Stockholm nach Gdansk geschippert. Volle neunzehn Stunden, aber in aller Ruhe, mit viel Platz und gut versorgt.

Wir dachten wir wären besser vorbereitet bzw. dass es wohl nicht so schwer sein würde, aber die Fahrt durch Polen und selbst rüber nach Cottbus verlief etwas chaotisch. Bisher sind wir immer gut ohne GPS durch die Lande gekommen, aber diese irreführenden Ausschilderungen und Umleitungen haben uns mächtig zurückgeworfen. Allerdings sind wir auch so in den Genuss exzellenter polnischer Würste gekommen. Jedenfalls waren wir alle noch gut vor Mitternacht in Löbauer Betten und damit gut gerüstet für den kommenden Tag.




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