Juli 2015

Sleeping Bear Dunes





If you obey all the rules, you miss all the fun.

Katharine Hepburn







Ein bisschen Urlaub hat noch niemandem geschadet und wenn der Zwischenstopp NY zur Kulturschockverarbeitung des erneuten Umsiedelns in die USA dienen sollte, so brauchte ich vor meinem Antritt bei Cummins ein weitaus größeres Polster um der gemischten Gefühle Herr zu werden.
Nach NY sind wir in Columbus für nur einen vollen Tag, besuchen unsere Freunde am Ende der Strasse und werfen einen Blick in unser Haus, hatten wir es doch die letzten drei Jahre vermietet. An dieser Stelle das Fazit, wir würden es wieder tun, aber weiter im Text.
Urlaub in dieser Jahreszeit macht man entweder westlich der Rockies, im Nordosten oder am Lake Michigan. Letzteres liess sich gut in die Cummins Policy für Mietwagen und Hotel einbinden. Und die Sleeping Bear Dunes im Norden der Unteren Halbinsel Michigans hatten wir in guter Erinnerung. Also los.


Wir hatten es gut im Homestead Resort bei Glen Haven. Eine Doppelhaushälfte unter grossen Bäumen. Wir sind Selbstversorger, zum Strand kann man sich allerdings mit den Resort-Taxi karren lassen, aber wir sind doch nicht wahnsinnig.



Wir hatten Glück mit dem Wetter, uns erwartete quasi ein mittlerer schwedischer Sommer.
Die Buchung ohne Klimaanlage war die richtige Entscheidung.



Die Fahrt war lang, wir waren wohl knapp an die acht Stunden im Auto. Als erstes hirscheln wir zum Wasser.
Kälte ist ja relativ und als geübter schwedischer Sommersportler stürzt sich zumindest Felix ins Wasser.



Wir hatten superbe Tage dort. Nahezu perfekte Bedingungen. Die Luft war auf der kühlen Seite, zum Wärmen mussten wir die Sonne regelrecht suchen. Der Strand war weitgehend leer, keine Ahnung wo sich die Massen aufhalten.



Wahrscheinlich im Pool, dort mussten wir der Jungs zuliebe natürlich auch nicht nur einmal hin.



An einem der Vormittage hätten die Jungs aber wirklich eher mit an den See kommen sollen. Spiegelglatt, kein Lüftchen. Am Nachmittag zogen meist Wellen auf, aber das hat ihnen dann allerdings auch wieder gefallen.



Die Tage verbringen wir also weitgehend mit Baden und was man sonst so im und am Wasser macht.



Manch schöner Abend ist auch dabei.



Sehr gelungene und leckere Abendessen hatten wir regelmässig im Örtchen.

So kann man auch mal Urlaub machen, aber ich denke auf Dauer ziehe ich mir Camping in Strandnähe vor.




Bevor es dann aber wirklich wieder nach Columbus zurückgeht, machen wir noch Station in Novi, unserer ersten Adresse in den US überhaupt.
Wir besuchen Freunde und zeigen unseren Jungs wo wir mal gewohnt haben.

Wir wohnen im Sheraton, den Pool haben wir für uns allein, scheint es. Es ist Glühwürmchenzeit. Die haben wir vermisst. Die Jungs sind ganz aus dem Häuschen.




Für die nächsten vier Wochen wohnen wir in Columbus in Apartments; unser Container aus Schweden hat es nicht eilig. Zum Glück hat es der Zoll beim X-Ray belassen. Bis Mitte September zwacke ich ruhigen Gewissens Zeit für das Wiederherstellen der 2012er häuslichen Ordnung von Arbeit ab. Danach mache ich ganz regulär Teilzeit, und das war nach Schweden der ’second best move’ in meiner Karriere.




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Und will ich nicht vergessen, seit diesem Urlaub bin ich endlich stolzer Besitzer einer 5D Mark III. Lang hat's gedauert. Die Aussicht auf die Mark IV hat die Preise annehmbar gemacht. Ohne Anna wäre ich aber an den Zahlungsformalitäten aus dem Ausland gescheitert. Das ebenfalls neue 24-105 deckt meinen Bedarf gut ab. Solange ich aber keinen Ersatz für Weitwinkel im Vollformat habe, behalte ich die 7D mit dem 10-22 aber noch.




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