Juli 2015

New York





The reasonable man adapts himself to the world, the unreasonable one persists in trying to adapt the world to himself.
Therefore all progress depends on the unreasonable man.






Gleich von Skandinaviens Hauptstadt, Stockholm, in den Mittleren Westen, nach Columbus zu fliegen, war mir nicht möglich. Eine Verschnaufpause, ein Atemholen musste her: New York.
Außerdem war es angebracht, nach dreijähriger Absenz (na gut, bei mir gab es eine Unterbrechung im September 2014 weil die Deppen zum Schein mein Ansuchen auf Verlängerung besprechen wollten) sich ein bisschen wie echte Neuankömmlinge aufzuführen. Unterm Strich gute Gelegenheit für uns alle ’to adjust’.
Einzelflüge mit drei Tagen Abstand anstatt Verbindungsflüge für den gleichen Tag und für den gleichen Preis zu organisieren, so dass Cummins keine Einwände hatte, bereitete mir nur eine kleine Mühe. Das Hotel in Midtown ließ ich mir auch von Cummins’ Travel Organisation auswählen, da gab’s dann auch nix zu meckern.



Mit dem Flughafen-Shuttle kommt man gut in die Stadt und von der Zentralhaltestelle zum Hotel waren es nur dreihundert Meter. Gleich nach dem Einchecken pilgern wir die paar Minuten zum Times Square.



Beim Essen im ….können wir das Treiben in Ruhe beobachten.



Vom Hotelzimmer aus konnten wir in der Ferne sogar das neue World Trade Center sehen.



Bevor wir am nächsten Tag unsere Wunschliste abarbeiten, steigen wir erstmal im Hotel in den höchsten Stock. Welches nochmal ist das Empire State Building?



Henry wollte unbedingt in den Central Park.
Die Jungs kennen nichts und machen mit anderen eine Wasserschlacht. Irgendwie kriegen wir sie wieder trocken.
Henry imitiert die Freiheitsstatue.



Wir sind scharf auf Sushi und das ist dann allerdings in dieser Stadt wirklich kein Problem.



Am Abend, der hier für uns inzwischen ungewohnt schnell kommt, drehen wir eine Runde um das Empire State Building, Felix’ Favorit.

Chrysler Building, schon klar.


Das Hotelfrühstück ist nicht schlecht, aber sein Geld überhaupt nicht wert.
Die Kellner aber wie aus einem Tarantino-Film.



Wir tingeln an der Börse vorbei und checken nur zur Sicherheit, dass es wirklich Zeitverschwendung wäre, Ellis Island besuchen zu wollen. Für die Freiheitsstatue gab’s ja ohnehin seit Monaten keine Tickets mehr. Henry ist mit den Wasserfontänen im angrenzen Park ohnehin besser ausgelastet.



Wir waren dann noch im Afrikanischen Museum, bevor wir fast daran verzweifelten, U-Bahn Tickets zu bekommen.



Bevor wir uns das Flat Iron Building anschauen, machen wir eine Pause mit Eis im Park an der U-Bahn Station, die war notwendig.
Henry rocks the place.



Am letzten Abend mache ich nach dem Abendbrot noch einen kleinen Ausflug, so schnell kommen wir nicht wieder zu H&M. Es dauert keine fünf Minuten und ich spüre wieder dieses unangenehme Kratzen im Hals. Seit Ankunft habe ich diesen sich verschlimmernden Hustenreiz, was ich erst auf den Flug geschoben habe, sich aber schnell als Ergebnis der schlechten Luftqualität in den Straßenschluchten mit den tausend Generatoren der Wurstbuden rausgestellt. Kaum im Hotel, klingt er wieder ab.



Wird Zeit, dass wir weiterkommen.

Flug nach Indianapolis. Für mich in der ersten Klasse, was bei diesen Verbindungen Wurscht ist. Der angetrunkene Typ auf der anderen Seite will mir was über Druckabbau in den Ohren erzählen als ich mir die Kopfhörer aufstülpe.
Willkommen im Mittleren Westen.




Apropos Flug, für den Gegenwert eines Kleinstwagen sind wir superb in die Neue Welt geflogen. Erst hatte ich es der Airline zugeschrieben – wir haben United vermieden und SAS gewählt – aber dann wurde uns klar, dass Economy Plus tatsächlich eine ganze Ecke besser bedient wird. Aber ich bin mir keiner Schuld bewusst, wie gesagt, Cummins hat’s im Grunde gebucht.




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