Juli 2017

Lake Michigan, WI, Juli 2017






A man cannot be comfortable without his own approval.





Eigentlich sind die Bilder dieser kleinen Reise eine Porträtsammlung geworden. Viele Bilder vom Camping, vom See, oder der Lichtstimmung sind gar nicht entstanden. Das muss Zufall sein.



Festzuhalten gilt jedenfalls, dass dies unser letzter Trip mit unserem Camper sein soll. Für Felix hatte ich ja schon letztes Jahr eine Bettverlängerung gezimmert. Und mit dem kommenden Umzug ist die Zukunft der Verwendung eher ungewiss. Aber ein paar Tage am Lake Michigan sind noch drin, weil es immer so schön war.



Wie wir wissen ist Camping am Lake Michigan im Sommer begehrt. Man muss also zeitig buchen. Und weil wir ursprünglich mit dem Camper die Washington State Erkundungstour geplant hatten, lag es nahe, auf der Wisconsin-Seite mal was zu suchen. Der Kohler-Andrea-State Park hat gute Reviews.
Unsere Entscheidung, dann doch nicht mit dem Camper gen Westen zu fahren, haben wir auch nicht von dieser Buchung abhängig gemacht. Sind wir halt nach einer kleinen Pause zu Hause nach dem WA-Trip noch mal losgezogen. Mussten zwar noch mal durch den Grossraum Chicago, aber dafür war es nicht so weit wie bis nach Petoskey.


Unser Platz hatte keinen Strom, darauf hatte ich gar nicht geachtet, als ich uns einen möglichst abgelegenen bzw. nahe am Wasser gelegenen Platz gefunden habe. Aber das ist ja letzten Endes der Punkt. Das Kühlschränkchen geht ja auch mit LP, Kochen und Brot rösten sowieso und sonst braucht man ja nur ein paar Funzeln.

Gutes Wetter hatten wir auch wieder. Am Anreiseabend hat's ein wenig geregnet und die folgende Nacht war etwas schwül, aber die ganzen nächsten Tage waren goldrichtig.

In gewohnter Manier sind Felix und ich vor dem Frühstück schon mal ins Wasser. Wir sind es ja inzwischen gewohnt: Dass wir um diese Stunde mal nicht die Einzigen am Strand sind, ist eher die Ausnahme. Gut für uns.


Die ersten paar Tage hatten wir gute Wellen. Die schon, aber nicht, dass es dafür etwas aufgewühlt war, hat den Jungs gefallen. Und in letzter Minute noch eingepackt, hat Henry fleissig mit der Pflanzschaufel die Wellen abgestochen.

Lagerfeuer, klaro. Den Jungs zeigen, wie man's weitgehend rauchfrei betreibt. Marshmallows. Und wieder ein paar Fackeln.



Und Kartoffeln in der Glut. Felix hat so reingehauen, dass wir das richtig ins Abendessen integriert haben.



Ein paar Mücken waren ja unterwegs, aber irgendwie war zumindest ich "off the hook". Felix hat am meisten gelitten, aber er nahm's locker.



Ist ja jetzt wirklich keine Überraschung, denn weil's so schön ist, noch ein paar Porträts.



Am letzten Tag war Schluss mit Wellen. Der Wind hatte sich gelegt und das Wasser wurde klar.




Nachdem alles gepackt und der Trailer wieder am Touareg hing, machten wir noch einen letzten Sprung ins Wasser - ich zumindest fühlte mich wie ein Fisch im besagten.



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